www.empowerman.de



Mann selbst sein - der Weg des Mannes
Herzlich willkommen bei den Männern!

"Wer bin ich als Mann?
Wie komme ich an die Wurzel meiner Kraft?
Wo finde ich meinen unerschütterlichen Wert?
Welchen Raum umfassen meine Rechte und Verantwortungen?
Wozu bin ich Mann?"


In dieser Zeit, in der männliche Werte ihren traditionellen Platz in der Gesellschaft verloren haben, sind viele Männer auf der Suche nach einer neuen, stimmigen Identität als Mann. Viele finden auf dieser Suche einen tiefen Zugang zu der ursprünglichen archaischen Kraft, in der die Freiheit aufbricht, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. In der eine Revolte ausbricht gegen das selbstgeschaffene Gefängnis der Opferhaltung. In der eine überlegene männliche Macht sich Bahn bricht, eine Macht, die in der Lage ist, Versöhnung und Verbundenheit zu realisieren.

In einem solchen Umbruch mit anderen Männern verbunden zu sein, die bei aller Verschiedenheit mit den gleichen Themen ringen — und von solchen Männern begleitet und ermutigt zu werden, das tut gut, gibt Kraft und Klarheit und macht wach für die notwendigen Schritte.

Herzlich willkommen!
Andreas Eggebrecht
 
Die «empowerman» Männergruppen
A
us einer Verrührung der beiden englischen Worte "empowerment" und "man" entstand das neudeutsche Wort "empowerman", um zu beschreiben, was für mich im Zentrum der Männergruppen steht:

Es geht um "Selbstermächtigung", um eine "Power" oder Mächtigkeit, die im essentiellen Selbst gründet und die zu ihrer Macht kommt, indem sie Verantwortung für das eigene Handeln und Dasein übernimmt und aufhört, sich permanent selbst als Opfer in die Pfanne zu hauen.

"Verantwortlich sein" bedeutet nicht "Schuldgefühle" (diese sind wieder ein neuer Opfermythos), sondern die Fähigkeit, den Angelpunkt von der Welt da draußen ins eigene Zentrum zu verlagern und sich selbst als Ursprung seines Lebens zu begreifen.

Selbstermächtigung verlangt, sein Leben nicht mehr von unbewussten Auto­matismen und vom kollektiven Hauptstrom des Zeitgeistes bestimmen zu lassen, sondern um ein eigenes Bewußtsein und um ein Bewußtsein des Eigenen zu kämpfen. Um Identität.

Ein Mann, der sich auf den Weg zu seiner Identität gemacht hat, vertraut sein Leben einem zunehmenden "Flow" an und erfährt, dass seine Identität nicht etwas ist, das er hat, sondern etwas, das den archaischen Wurzeln des Mannseins entspringt und das wesentlich tiefer liegt als die kleine gefakte Schein-Identität seines "automatischen" Egos. Er beginnt, sein Dasein neu zu reflektieren, tabulos unbekannte Bereiche seines Bewußtseins zu erforschen und so als Forschender die Position zu finden, in der er sich selbst wiedererkennt als Essenz.

Ein großer Samurai ging einmal einen kleinen Mönch besuchen. "Mönch", sagte er in befehlsgewohntem Ton, "Sag, gibt es Himmel und Hölle?". Der Mönch sah zu dem mächtigen Krieger auf und entgegnete: "Himmel und Hölle? Einer wie du wird niemals verstehen, was ich dich lehre. Wo deine Dummheit noch größer ist als dein Dünkel? Vergeude nicht meine Zeit und geh mir aus den Augen."

Der Samurai war sprachlos vor Wut. Wusste der kleine Mönch nicht, dass er mit solchen beleidigenden Worten sein Leben verspielt hatte? Er zog sein Schwert und hob es in die Höhe, um den Mönch damit zu erschlagen.

"Hier beginnt die Hölle", sagte der Mönch sanft.

Mit einem Schlag verstand der Samurai. Er war überwältigt. Das Mitgefühl, der Todesmut, die Sanftheit und Weisheit dieses kleinen Mönches erfüllten ihn mit plötzlicher Dankbarkeit und tiefem Frieden. Langsam senkte er sein Schwert und verbeugte sich.

"Und hier beginnt der Himmel", sagte der Mönch sanft.
D
ie Wurzeln der männlichen Kraft reichen weit hinunter in die Generationen der Väter und Großväter. So ist die Voraussetzung, zu unserer Kraft zurückzufinden, unser menschliches Dasein in all seinen Aspekten als Teil einer gewachsenen Kultur, einer Traditionslinie und eines Volkes anzuerkennen.

Wir wollen einen neuen Bezug zu Identität, Herkunft, Kultur und Tradition finden, der die ideologischen Verzerrungen der Moderne hinter sich lässt. Wir wollen ein Bewußtsein des Eigenen stärken, frei von Selbsthass oder Selbstüberhöhung. Ein echter Pluralismus, der Gegensätze versöhnt, ohne sie aufzuheben oder gleichzuschalten.
Dieser Weg kann ein Aufwachen bedeuten und ein allmähliches Be­greifen, in welch ungeahntem Ausmaß wir alle in der ideologischen Trance des modernen Zeitgeistes ge­fangen sind — und dass es notwendig und möglich ist, uns "radikal" aus dieser Gefangen­schaft zu befreien.

Denn die Wurzel unserer Seele zu suchen bedeutet weder das Streben nach dem utopischen Morgen noch das Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt: Aus der Essenz.  
 
 
 
Termine 2016
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ich wirklich über eine Zeit von Monaten oder Jahren regelmäßig ein Mal in der Woche mit vertrauten Männern zu treffen ist die ideale Voraussetzung, um eine organische und nachhaltige Entwicklung und Veränderung in Deinem Leben zu initiieren und zu festigen.              ...mehr dazu...



Rituelle Feuer-Nächte im Kreis der Männer:        ...mehr dazu...

  Mittsommer: 24.-25. Juni 2017 (Samstag - Sonntag)
  Herbstfest: 23.-24. September 2017 (Samstag - Sonntag)
  Jul: 16.-17. Dezember 2017 (Samstag - Sonntag)
  Ostara: 17.-18. März 2018  (Samstag - Sonntag)


Stimmen
 
Für mich als Mann ist es über­lebens­not­wendig, in einer Männer­gruppe zu sein.

(Manfred, 50
Kommunikationstrainer)
Kein Abend in der Männergruppe ist bisher vergangen, an dem ich nicht das Gefühl hatte, dem Leben näher­gekommen zu sein.
(Dirk, 51, Krankenpfleger)
 Jahrelang glaubte ich, ich würde Mannsein bei den Frauen lernen.
Nein - zum Mann werde ich mit Männern.

(Shunyo, 54, Yogalehrer)

 
 
 



Worum es geht
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n diesen Zeilen "Worum es geht" formuliere ich die Herausforderung unserer Männergruppe als Klartext, als "Extrakt". Wenn Du mit dem Gedanken spielst, dabei zu sein, sollst Du um die Herausforderung wissen, dass es eine andere Ebene erschließt als sportliche Leistung, Karriere oder Selbstoptimierung.

Unsere Männergruppe ist ein sicherer und respektvoller Raum. Sie zeichnet sich aus durch Wohlwollen und Humor, ist aber keine Kuschelgruppe. Es geht nicht darum, all die Defizite zu kurieren, die die Partnerin festgestellt hat: Mehr Gefühle zu zeigen und ein richtiger Mann zu werden, weicher und verständnisvoller zu sein, ein guter Mensch werden und es deiner Partnerin recht zu machen.

Nein. Es geht um Dich selbst, um Dein Mann-Sein und Deine innerste Essenz.

Dieser Weg ist keine Weg des adrenalingeschwängerten Aktionismus, sondern ein Weg der Achtsamkeit und der Bewußtseinsarbeit.  
 
Worum es geht: Die Entwicklung des Eigenen — eine Heimkehr
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ine Arbeit wie die unsere dient der Bewußtseins-Entwicklung — und für uns heutige Männer bedeutet dies vor allem: Ein eigenes Bewußtsein und ein Bewusstsein des Eigenen zu entwickeln.

Denn alles, was ein Mann an wirklicher Kraft, Liebe, Würde, Größe und Verantwortung in seiner Welt leben kann, kommt aus seinem Eigenen, seiner Freiheit, seiner Wurzel, seinem Zentrum. Es kommt niemals aus dem Zwang fremder Erwartungen, zwanghafter Konventionen oder ideologischer Moral.

Der Weg zum Eigenen bedeutet eine beglückende Rückkehr ins Allervertrauteste und zugleich ein schmerzhaftes Verlassen des Gewohnten. Das Gewohnte ist: Ein Leben, in dem alles dazu dient, dem eigenen existentiellen Schmerz des Menschseins auszuweichen. Das Allervertrauteste ist: Die Heimkehr dorthin, wo ich sagen kann: "Das bin ich". Hier finde ich, wonach meine tiefe Sehnsucht geht: Meine Essenz, meine Seele, meine Wurzel, meine Liebe, meine Kraft, mein Feuer, meinen Mut und mein Mannsein.  
 
Persönlichkeit
Persönlichkeit ist die höchste Verwirklichung der eingeborenen Eigenart des besonderen lebenden Wesens.

Persönlichkeit ist die Tat des höchsten Lebensmutes, der absoluten Bejahung des individuell Seienden und der erfolgreichsten Anpassung an das universal Gegebene bei größtmöglicher Freiheit der eigenen Entscheidung.

(C.G. Jung)
(Vom Werden der Persönlichkeit, S. 135)
Wurzeln der Kraft
Die Väter
Wie ein Mann sich in der geschichtlichen Reihe der Väter, Großväter und Urgroßväter beheimatet fühlt, ist entscheidend für seine Kraft und Würde. An der Reinigung und Heilung dieser Wurzel zu arbeiten ist Teil der Männerarbeit
"Wäre ich du,
ich wäre ganz genau so."
und erfordert manchmal ein tiefes Verzeihen und Verständnis - jenseits von Ideologie und Schuldzuweisung.

Die Sexualität
Ein Mann kennt (wie jeder Mensch) nur seine eigene Art, Liebe zu machen. Dass noch ganze Kosmen an Tiefe, Höhe, Innigkeit, Leidenschaft erobert werden könnten, ist ihm meist nicht bewußt.

Von anderen Männern über Sexualität zu erfahren erweitert den eigenen Horizont und zeigt, zum einen, dass Du mit Deinen "Schwierigkeiten" nicht allen bist und dass es zum anderen noch brachliegende Universen an sexuellen Lüsten gibt.

Erwachen
Viele Männer fahren die meiste Zeit auf "Autopilot", unreflektiert und unbewußt. Sie leben ihr Leben anhand vorgezeichneter Landkarten, die aus Kindheit, Fremdprägung und Mainstream stammen und deren Wege meist dazu dienen, alte Schmerzen nicht spüren zu müssen und irgendwie dazu zu gehören.

Der Mut zur eigenen Kraft ist auch der Mut, die herrschende Ideologie zu entlarven, aus der kulturellen Trance aufzuwachen und zum Bewußtsein des Eigenen zu finden.

Manchmal bedeutet dieser Weg, sich dem existentiellen Schmerz zu widmen, ihn sich bewußt zu machen und in ihm präsent zu bleiben.

Das Größere
Ich nenne dieses Größere nicht Gott, denn viele unserer Gottesbegriffe sind reine Blasphemie und man kann es niemandem verübeln, daran nicht zu glauben.

Wer sich vergegenwärtigt, dass es eine Zeit vor seiner Person gab und eine Zeit nach seiner Person geben wird, dass kein Mensch weiß, wie das Sein im Allerkleinsten und Allergrößten wirklich funktioniert, dass man noch nicht einmal herausgefunden hat, woraus das, was ist, eigentlich besteht, der wird nicht umhin können, etwas zu postulieren, das größer ist als er selbst, das nicht erkennbar und nicht benennbar ist, das aber mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit die Grundlage für das eigene Leben sein muss und das letzlich keinen Anlass bietet, sich ihm nicht anzuvertrauen.

Die Heimat eines Mannes muss die Ewigkeit sein, von Augenblick zu Augenblick. Ohne sie ist er verloren und greift, immerfort strebend, nach Rauchschwaden. Ein Mann muss alles tun, was nötig ist, um diese ewig neue Erkenntnis zu gewinnen und sein Leben an ihr auszurichten.
(David Deida)
Auch dies ist ein Bewußtwerden, ein Ausbrechen aus der herrschenden kulturellen Trance, aus dem naturwissenschaftlichen Aberglauben, hin zu einem Bewußtsein der eigenen Verwurzelung in etwas Größerem.

Denn Klarheit, Kraft, Zielgerichtetheit und Authentizität lebt in dem Mann, der getragen ist von etwas, das größer ist als er selbst, dem er dient und das sein Sein und Werk legitimiert.  
 

Weitere Themen
Auf dem Weg zu einem vollständigen Menschen tauchen viele weitere Themen auf, wie zum Beispiel der Schatten, Liebe, Tod und Teufel, Opfer und Verantwortung, ein "richtiger" Mann sein, Frauen, der Mann in der Gesellschaft und viele andere.

 
 


Die Freiburger Männergruppen
S
eit Anfang 2005 leite ich die empowerman Männergruppen in Freiburg. Immer wieder verändert sich meine eigene Perspektive, meine Position und meine Antwort auf die permanente Frage "Worum geht es" — und damit verändert sich auch die Männergruppe und ihre Struktur.

Zur Zeit gibt es eine wöchentliche Männergruppe am Donnerstag und ab 24. Oktober 2017 eine weitere jeweils dienstags.

Die Donnerstag-Männergruppe
Zeit:
19:15-21:45 Uhr
Turnus:
Wöchentlich donnerstags (außer Heilig Abend und Silvester)
Wöchentlich dienstags ab 24. Oktober 2017:
Teilnehmerzahl:
begrenzt auf 12 (Warteliste)
Ort:
Villa Ambiente, Stadtstrasse 11
79104 Freiburg-Herdern
Teilnahme:
50 € pro Monat
Einstieg:
Jederzeit (nach Probeabend)
Struktur:
Die Abende sind strukturiert ... Mehr

Dazustoßen:
Nimm Kontakt mit mir auf und verabrede einen Probeabend. Am Probeabend schaust Du, ob es für Dich passt und wir schauen, ob Du für uns passt. Je nach Entscheidung bist Du dann beim übernächsten Mal dabei.

Ich bestehe darauf, dass Du an jedem Abend dabei bist. Natürlich hat jeder von uns Termine und es gibt Ausnahmen, diese können eine Woche vorher deklariert werden. Auch ein Pausieren über mehrere Wochen ist möglich.

Kontinuität und Zuverlässigkeit sind die Voraussetzung, miteinander das "Gefäß" unserer Gruppe bewahren zu können und einen gemeinsamen Weg zu gehen.

 

Dich verabschieden:
Irgendwann geht für jeden Mann der Weg weiter und er verlässt die Männergruppe. An Deinem letzten Abend nehmen wir uns Raum für Deinen Abschied und lassen die Zeit, die Du mit uns warst, Revue passieren.  
 
 
 


Struktur
Die Struktur der wöchentlichen Männerabende
U
nsere Abende sind strukturiert. Die Struktur der Treffen dient dazu, in der Kürze der Zeit die notwendige Dichte, Präsenz und Intensität zu gewährleisten, die unser Gefäß benötigt, um den Prozessen und Vorgängen im Inneren zu dienen. Das schafft die Sicherheit und das Vertrauen, um Schritte zuzulassen, die manchmal nicht einfach sind.

Männer, die über reine "Erlebnisdichte" hinaus nach Tiefe, Identität und Authentizität suchen, werden es genießen, dass wir an unseren Abenden innehalten, aus dem endlosen Machen herausgehen und Zeit haben, einmal wirklich zu spüren, wo wir stehen und wo es sinnvoll weitergeht.
Die Atmosphäre ist immer wohlwollend, geschützt und respektvoll und im Vorder­grund steht, jeden Mann nicht nur so zu nehmen, wie er ist, sondern ihn in seinem Eigenen zu stärken. Heiterkeit, Humor und Lachen sind oft das Aller­wichtigste.

Die Abende beginnen mit einem Anfangs-Ritual, einem Sitzen in Stille und enden mit einem Abschluss-Ritual.
In unseren ritualisierten Formen des Mitteilens und wachen Zuhörens trainieren wir den bewußten Einsatz von Aufmerksamkeit.
Wir vertiefen Männer-Themen in dyadischer Arbeit, d.h. im Dialog zu zweit.
Wir geben einander Unterstützung in den verschiedenen Themen des Lebens, durch Anregungen und neue Perspektiven, durch anfeuernde Inspiration und Motivation.
Teil einer Männergruppe sein kann bedeuten, einen neuen kontinuierlichen Rhythmus in deinem Leben zu haben. Diese Kontinuität, dich regelmäßig mit den Männern zu treffen ist die Grundlage für nachhaltige und stabile Veränderungen.
Und nichts ist gesünder und verwandelnder als Witz und Humor - denn wer über sich selber lachen kann, hat immer was zu lachen.

 
 


Sonnwendfeuer
Zu den vier Jahres-Eckpunkten treffen wir uns zu einem rituellen "Männerfeuer"
D
ie Sonnwendfeuer: Dass Männer an diesen besonderen Tagen ums Feuer sitzen, ist eine uralte Tradition - und wie in den Jahrtausenden vor unserer Zeit kommen auch bei uns die kultischen Werkzeuge zum Einsatz: Feuer, Kreis (Rota), Redestab und Ritual.

Die Grundstruktur des Rituals ist die "rota" - der viergeteilte Urkreis:
  Der Erdkreis: Osten - Süden - Westen - Norden
  Der Tageskreis: Morgen - Mittag - Abend - Mitternacht
  Der Jahreskreis: Frühling - Sommer - Herbst - Winter
  Die Elemente: Feuer - Wasser - Luft - Erde
  Die Archetypen: Krieger - König - Liebender - Magier  
 
Im rituellen Kreis um das Feuer erneuern wir das Feuer in uns, unsere Leidenschaft und das Bewußtsein, wozu wir da sind. Damit das Lauwarme wieder zu glühen beginnt und aus der Glut unter der Asche die Flammen züngeln.

Wir zeigen uns und teilen unsere Themen, unsere Schwächen und Lauheiten, unsere Größen und Leidenschaften mit den anderen Männern.


Die nächsten
Termine
24.-25. Juni 2017 (Samstag - Sonntag)
Mittsommer: Die Sommersonnenwende, der längste Tag, der Süden, Mittag.
Thema ist Der König:
Innere Größe und Großherzigkeit, äußerer Erfolg und Reichtum, Integrität, Würde, Stolz, Freude, Glück.
 
23.-24. September 2017 (Samstag - Sonntag)
Die Herbst-Tagundnacht-Gleiche, der Untergang, der Westen, Abend.
Thema ist Der Liebende:
Präsent bleiben in der Hingabe an das Weibliche, an das Du, an das Gefühl, an die Trauer, an die Lust, an die Auflösung, an das Alter, an den Tod.
 
16.-17. Dezember 2017 (Samstag - Sonntag)
Jul: Die Wintersonnenwende, die längste Nacht, die Wurzel, der Norden, Mitternacht.
Thema ist Der Magier:
Angst, das Dunkle anschauen, den Schatten umarmen, die Vorfahren ehren, um das Nicht-Erkennbare wissen. Ursprung und Geburt des Lichts. Ursprung und Heimat unseres Bewußtseins.
 
17.-18. März 2018 (Samstag - Sonntag)
Ostara: Die Frühlings-Tagundnacht-Gleiche, der Aufgang, der Osten, der Morgen.
Thema ist Der Krieger:
Ichbewußtsein, Identität und persönliche Präsenz. Das Eigene verteidigen. Grenzen setzen, schützen, dienen. Der Sieg des Lichts über das Dunkel, des Bewußtseins über das Unbewusste.
 
 


Bitte melde dich rechtzeitig an
über Kontakt.
Du erhältst dann weitere Infos,
Mitbringliste und Wegbeschreibung.

Ort:
Die Langenbachhütte am Fusse des Schauinslands,
sehr einfach und ohne Komfort. Dort übernachten wir auch.
www.forsthuetten-freiburg.de/de/huetten/show.php?id=2
Auf Google: Langenbachhütte
Zeiten:
Alle Männer, die am Ritual teilnehmen, treffen sich um 17 Uhr und beschließen das Treffen gemeinsam am folgenden Tag gegen 12 Uhr.
Kosten:
Pauschale Kostenbeteiligung 20 Euro für Hütte, Holz, Verpflegung.
Mitbringen:
Schlafsack, Schlafunterlage.
Taschenlampe oder Stirnlampe.
Dem Wetter entsprechende Kleidung, Sitzunterlage, Decke.

 

 
 
 
 
 
 


Wo ist das Problem?
Mann sein? Wo ist das Problem?
 
 
 
 
 
Dein Vater war immer für Dich da, Du warst sein ganzer Stolz und er war Dein Vorbild als starker, liebevoller Mann. Dann Deine Mutter, die Dich mit wohlwollender Unter­stützung zum er­wachsenen Mann heran­reifen ließ. Und Deine Lehrer, die Dich schätzten und Deine Begabungen förderten - und der ehrliche Respekt Deiner Kame­raden, der Dich fühlen ließ, wer Du wirklich bist und sein kannst.

Frauen haben sich in Dich verliebt, und die eine, die Du erwähltest, wurde Dein Weib. Sie genießt die Lust, die sie mit Dir erlebt, sie ist schön, sie liebt Dich, sie ist treu und niemals eifersüchtig. Sie hat Dir Kinder geschenkt, die Dich ehren und auf Deinen Rat hören. Du bist das Familienoberhaupt, man schätzt Deine Größe und Güte. Was Du auch tust - Du hast Erfolg, wirst von allen geachtet, bist innerlich und äußerlich reich: Ein richtiger Mann.
Wo also zum Teufel ist das Problem?

Unsere Wirklichkeit heute
 
Unsere Väter kamen gebrochen aus einem verloren Weltkrieg zurück, traumatisierte verlorene Seelen. Sie mussten sehen, dass das, wofür sie ihr Leben eingesetzt hatten, sich als Menschheitsverbrechen erwies. Dein Vater war nicht für dich da, er war schwach, seine Liebe war erloschen, er war deiner Mutter kein echter Partner, aber sie hatte ja dich, und wie!

Den meisten deiner Lehrer warst du scheissegal, deine Kameraden lachten dich aus und mobbten dich, bis du lerntest, selber zu mobben, bis du es schafftest, selber so zu werden wie diese Jungs, die dir Angst machten. Seitdem haben sie vor dir Angst.

Um an eine Frau zu kommen hast du dich verbogen bis es weh tat und die eine, die dich wollte, hast du genommen. Sie mag zwar keinen Sex und du hast Potenzprobleme mit ihr und wenn du dich nach anderen Frauen umsiehst, ist sie eifersüchtig. Aber besser als garnichts. Du hast nichts zu vermelden, außer das nötige
Es ist kein Zeichen von Gesundheit,
an eine von Grund auf kranke
Gesellschaft gut angepasst zu sein.

(Krishnamurti)
Geld heranzuschaffen, was dir auch recht ist, denn zu Hause tanzen dir doch nur die Kinder auf der Nase rum.

Die Lösung
 
Sorry. Es gibt kein Patentrezept. Die Lösung ist ein Prozess, ein Geschehen, ein Weg. Und diesen Weg eine Zeit lang mit anderen Männern gemeinsam zu gehen führt Dich immer mehr zu dem, was die Lösung ist: Du selbst - wo Du Du selbst bist.

 
 
 
 
 
 


Liebe, Tod und Teufel
"Die dunkle männliche Energie des 'Kriegers', der dem Tod begegnet und, wenn nötig, morden kann, ist ein wichtiger Teil von Dir. ... Aber die dunkle maskuline Energie wird in der heutigen Zeit so sorgfältig unterdrückt, dass der Durchschnittsmann sein gelangweiltes Gesicht lieber hinter einem coolen Lächeln verbirgt, als sein wohlgeplantes, bequemes und sicheres Leben zu unterbrechen, um seine eigene Todesangst zu durchdringen."              (David Deida
(Der Weg des wahren Mannes)
)  
 
W
o ein Mann an solchen Punkten in seine Tiefen taucht, ist es gut, andere Männer um sich zu haben, denen vertraut werden kann und die selbst dort, wo es um Tabus geht, nicht zurückschrecken und das Kruzifix ihrer Ideologie erheben, sondern empathisch und solidarisch bereit sind, diesen verpönten Teil auch in sich selbst vorzufinden, bewußt zu machen und zu erlösen.

 

Liebe, Tod und Teufel
Liebe
Eine wesentliche Quelle der Liebe eines Mannes ist das "Feuer im Bauch", das sich nährt aus seinem Engagement für "das Eigene". Es ist der Heilige Zorn, der sein Herz zum Glühen bringt und es schmiedet.

Ein Mann liebt, was ihm sein Eigenstes ist: Seine Partnerin, seine Freunde, seine Familie, sein Land. Als Mann schöpft er Kraft aus seiner Liebe zu seinen Vätern und Großvätern.

Ein Mann lebt immer auch aus seinem Gegenpol, der Frau — und nicht nur, indem er sich ihr und seinem Bedürfnis nach ihr hingibt, sondern indem er wach und bewußt die Mann-Frau-Polarität aufspannt und bewahrt, aus sich heraus. Denn Mannsein lernt er nicht bei der Frau, auch wenn es sich bei ihr bewahrheitet: Ein liebender Mann, der zur Frau geht, muss "von den Männern kommen".

Nirgendwo sonst wird ein Mann mehr gefordert, er selbst zu sein, zu bleiben und zu seinem Wort zu stehen als in diesem Balanceakt zwischen der Treue zu seiner Partnerin und der Treue zu sich selbst.
Tod
Eine wesentliche Quelle der Authentizität eines Mannes ist sein Vertrautsein mit "dem Tod". Der Tod - das meint alles, was über die waagerechte Zeitlinie unseres raumzeitlich bedingten Daseins hinausreicht - zum Einen als das "Vorher": Woher komme ich? und das "Danach": Was soll das Ganze?

Zum anderen als die Senkrechte, die diese Waagerecht der Zeit kreuzt: Die "Ewigkeit".

Im Bewußtsein, als menschliche Existenz an dieses Kreuz von Zeit und Ewigkeit genagelt zu sein, erhält existentieller Schmerz eine neue Bedeutung: An diesem Kreuzpunkt zweier Dimensionen eröffnet sich der Zugang zum überraumzeitlichen Sein — und dies ist der Angelpunkt für Transformation.

Sich mit dem Tod, mit dem eigenen existentiellen Schmerz, mit einem Stück Ewigkeit vertraut gemacht zu haben und das Leben aus dieser Perspektive begreifen zu können, ist ein wesentlicher Aspekt des Mannseins.
Teufel
Das ganze Tamtam und Geschreie beim Kampf gegen den Teufel da draußen dient einzig dazu, nicht zu bemerken, dass wir vor einem Spiegel stehen.

Wir definieren unser Ich als das Gute und projizieren das Böse auf die anderen. Wir kreieren Leben als ein Armageddon "Gut gegen böse".

Auf dem Weg zu Individualität und Bewußtsein ist es unerlässlich, sich diesen "Teufel", den Schatten
(C.G. Jung)
als das Fremde vertraut zu machen, um es ins Eigene integrieren zu können, soweit das Eigene bewußt und stabil ist.

Auf diesem Weg war es schon immer unerlässlich, Tabus offenzulegen und als mögliches Eigenes zu erforschen — um dann eine bewußte Position dazu zu finden und eventuell im Schatten fündig zu werden und eigene brachliegende Kräfte freizumachen.  
 

 
D
er Schatten ist ein Engpass, ein schmales Tor, dessen peinliche Enge keinem erspart bleibt, welcher in den tiefen Brunnen hinuntersteigt. Man muss sich aber selber kennenlernen, damit man weiß, wer man ist. Denn das, was nach dem Tore kommt, ist unerwarteterweise eine grenzenlose Weite voll unerhörter Unbestimmtheit, anscheinend kein Innen und kein Außen, kein Oben und kein Unten, kein Hier und Dort, kein Mein und Dein, kein Gutes und kein Böses.        (C.G. Jung)

 
 


Kommunikation
Unter richtigen Männern
D
ie gewöhnliche Kommunikation unter gewöhnlichen Männern legt es darauf an, beim Weibchen zu punkten. Dafür muss man den anderen schlecht aussehen lassen ("kein richtiger Mann") und selber gut dastehen.
I
n vielen typischen Männerbereichen geht es in der Kommunikation unter Männern einzig darum, was die anderen von dir halten. Wer du bist, ist unwichtig. Einzig wichtig ist, dass du gut dastehst und dafür sorgst, dass der andere schlecht dasteht.

Die meisten Männer kennen dieses Gefühl: Lächerlich gemacht und erniedrigt zu werden von anderen Männern oder Jungs - und der Schwur, diesen Schmerz nie mehr erleben zu müssen, ist oftmals Wurzel von Gewalttätigkeit und dem völligen Fehlen jeder Empathie.  
 
Charakteristisch für die Gegenwart ist es, dass sich die gewöhnliche Seele über ihre Gewöhnlichkeit zwar im Klaren ist, zugleich aber die Unverfrorenheit besitzt, für das Recht der Gewöhnlichkeit einzutreten und es überall durchzusetzen.
Ortega y Gasset
(Aufstand der Massen)

Männergruppe - vom Schein zum Sein
In unserer Männergruppe kannst du den Kraftakt, jemand sein zu müssen, fallen lassen und dich entspannen. Die anderen nehmen dich (wahr), wie du bist und laden dich ein, genau der zu sein, der du bist und in die Kraft zu kommen, die von Anbeginn an deine ureigene war.

Wirklich begegnen
G
ewöhnlich kommunizieren wir nicht mit anderen Menschen, sondern mit den inneren Figuren unserer eigenen Geschichte. Wir inszenieren unsere bekannten Dramen, verteilen die inneren Figuren auf unsere Mitmenschen wie es am besten passt und agieren das Ganze dann aus. Mit wirklichen anderen Menschen, mit Kontakt, mit Kommunikation hat das nichts zu tun.

In einer Arbeit wie in der Männergruppe geht es darum, das eigene Drama zu beenden und mit wirklichen anderen Menschen ins Spiel zu kommen. Es geht darum, innezuhalten, die automatischen Abläufe zu durchberechen und eine Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu trainieren, die dem anderen Menschen gerecht wird.
 
"Bevor mein Großvater starb, saß ich manchmal still an seinem Bett, hielt seine Hand und wir schauten uns an. Er bedauerte, nicht viel öfter in seinem Leben diese Art von Kontakt zu mir und zu anderen Menschen gehabt zu haben.

Ich überlege mir: Wo sind wir Menschen denn überhaupt noch auf diese Weise zusammen, wo einer den anderen ansieht und wahr nimmt. In der Ehe? Im Verliebtsein? Bei Tod oder Geburt? Der Arzt beim Kranken? Der Therapeut mit dem Klienten?

D
ie Kunst von Begegnung und Kommunikation beginnt dort, wo wir lernen, den anderen als anderen wahr-zunehmen. Wo wir eine Empathie trainieren, die den anderen einlädt, er selbst und in seiner Kraft zu sein.

"So findest du Ohren, die dich hören und dir größere unbekannte Räume öffnen, Augen, die dich sehen und die von anderen, weiteren Perspektiven wissen."  
 

 
 
Es ist unser Licht,
das wir
am meisten fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.

(Nelson Mandela)


 
 
 
 
 
 


Sexualität und Beziehung
F
ür die meisten von uns (heterosexuellen) Männern spielen die Themen "Frauen" und "Sex" immer eine immense Rolle, aber unter gewöhnlichen Männern wird darüber nur unter vorgehaltener dicker Hose gesprochen, damit keiner die beschämenden Dürftigkeiten und Bedürftigkeiten bemerkt.
In der Männergruppe erlebst du ganz schnell eine erfrischende Offenheit und Männer-Solidarität an Stelle von Scham und Kleine-Jungen-Konkurrenz, und Du stellst fest, dass Du keineswegs allein bist mit Deinen Liebesabenteuern und Peinlichkeiten, mit deinen Beziehungskisten und deinem Scheitern, sondern dass ganz im Gegenteil das Arsenal der möglichen Drama-Konstellationen überschaubar ist und jeder Mann sie irgendwie kennt. Aber auch wenn die Problemmuster, die wir da leben, oft ganz einfach sind: Fertige Patentlösungen gibt es nicht.

Die Frauen
Mannsein lebt immer auch aus seinem Gegenpol, den Frauen, indem es sich an diesem reibt. Die Behauptung, Männer und Frauen seien gleich und alle Unterschiede nur kulturell bedingt, ist glücklicherweise aus der Mode gekommen und genauso, wie sie seinerzeit wissenschaftlich bewiesen wurde ist sie heute wissenschaftlich widerlegt.
(Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther: Das schwache Geschlecht und sein Gehirn (siehe "Literatur"))


So sind wir Männer wieder frei, Frauen als unbegreifliche Wesen zu begreifen und müssen nicht damit hadern, dass sie keine so guten Männer sind wie wir.

Ja, wir dürfen sogar wieder staunen, wie völlig anders, mysteriös, verrückt, fantastisch diese Wesen sind und können auf eine gute große Weise die Herausforderung annehmen, mit einem solchen Wesen unser Leben, unsere Familie, unsere Lust und Liebe zu teilen.  
 

Mann und Frau
Ich habe genug Jahre, Beziehungen und Männergruppen-Erfahrung hinter mir, um den Gedanken zu wagen, dass es niemals den Punkt geben wird, an dem ein Mann und eine Frau händchenhaltend in endgültiger Harmonie ihre Liebe genießen. Vielmehr scheint mir das Thema "Mann und Frau" dazu da zu sein, um Leben zu schaffen - und ich meine nicht nur Babys zeugen und gebären, sondern Leben in all seinen Formen, Dramen, Höhe- und Tiefpunkten, Konflikten und Intimitäten, phantasievollen Illusionen und nüchternen Enttäuschungen, in Lust und Verlust, Aufgang und Untergang ...

Sexualität
Wieviele Männer wissen eigentlich, wie ein anderer Mann seine Sexualität wirklich lebt? Sind die Spielarten der Sexualität tatsächlich so vielfältig, wie uns Film und Fernsehen weismachen? Oder haben am Ende irgendwelche gefühlstoten Sensorik-Zombies in ihrer Liebesphobie jede Romantik erfolgreich als Gefühlsduselei diffamiert und damit den Liebes-Alltag gähnender Langeweile preisgegeben? Bleiben ein paar letzte krampfhafte Versuche, mit ausgeklügelten Techniken und bizarren Extrempraktiken aus der ent­mystifizierten vertrockneten Öde noch einen letzten dumpfen Kick herauszupressen?

Oder gibt es wieder Männer und Frauen, die sich nach Wundern sehen, nach so etwas wie "Wiederverzauberung des Sexus"?

Kein Mensch weiß, wie viele Frauen und Männer Sex als beglückende Erfahrung der intimen Begegnung mit einem Du erfahren. Welcher - heterosexuelle - Mann weiß denn, wie andere Männer im Bett sind?  
 

Ist es
nicht Zeit?
Ist es nicht Zeit, dass wir Männer wieder die Liebenden werden, die ihren Schatz auf einem weißen Pferd zu den Gipfeln von Lust und Liebe begleiten? Wo bleibt die hohe Kunst, den tes­tos­teron­geschwängerten Hengst zu höherer Reitkunst zu zügeln, und — anstatt nur sportlich von A nach B zu kommen — seine Kraft zu bändigen für die fantasievolle Voltige eines verzaubernden Liebesspiels? Sind wir nicht Manns genug, mit aller Wachheit und Präsenz Sorge zu tragen, dass sich der Zauber nicht verfrüht in die Abgründe des Unbewußten ergießt, so dass wir gelassen Gelegenheit haben, in diesem Rodeo den Drachen selbst zu reiten, bis dies geschieht: Feuer speiend durchbricht er die Schleier von Illusion, Geilheit, Projektion, Romantik und Verliebtheit und wir gehen bebend ergriffen ein in das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit? Amen.

Beziehung
Nach allen Experimenten mit freier Liebe, offener Beziehung und Tantra kommen viele zu der Überzeugung, dass irgendwann - nach vielen beglückenden Abenteuern - es Zeit wird, ehrlich seinen Sehnsüchten nachzugeben, sein Glück im Un­spek­takulären zu finden und eine monogame Beziehung einzugehen, mit all ihren Herausforderungen und Hausaufgaben.

Und nirgendwo sonst wird ein Mann mehr gefordert, er selbst zu sein, zu bleiben und zu seinem Wort zu stehen als im Durchstehen - aber auch Beenden - einer Paarbeziehung.

Mannsein lernt er nicht in der Beziehung zur Frau. Aber hier kann er es beweisen. Und keine Frau wird ihm dabei helfen.

Single sein
Mann kann sich auch ganz von der Happy-End-Propaganda aus Film und Fernsehen befreien. Es werden enorme zeitliche und finanzielle Ressourcen frei, die man für eine angenehme Lebensführung nutzen kann — und man ist nicht mehr gezwungen, sich des lieben Friedens willen in einseitigen Kompromissen zu verbiegen (wobei das sowieso nie genügt), sondern bleibt frei, autonom und selbstbestimmt. Das schlechte Gewissen, auf diese Weise nicht mehr zum globalen Bevöl­kerungs­wachstum und zur Überwindung der demografischen Krise bei­zutragen, kann locker durch einen gesunden egozentrischen Hedonismus ersetzt werden.

Hollywoodstar George Clooney ist ein Beispiel. Er hat diese Lebensweise gewählt, weil Frauen, wie er sagt, ihm einfach zu anstrengend sind.  
 
 
 

 
„Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der Relativitätstheorie.“         (Albert Einstein)

 
 
 
 
 
 
 
 
 


Mann sein
Am Wegrand sitzen zwei Lemminge, sie sind depressiv und sehen keinen Sinn, weiter zu wandern. Mit betrübten Gesichtern schauen sie auf ihre zielstrebigen Artgenossen, die eifrig twitternd ihren Weg gehen. Die beiden schämen sich und fühlen sich schuldig. Unter den vorbeihastenden Lemmingen ist auch ein Motivationstrainer, er ruft den beiden zu: "Auf Junx, wer nicht vorwärtsstrebt, bleibt zurück!"


Mann sein heute
W
enn du dich als Mann abgewertet und schuldig fühlst, ist das nur zum Teil ein "persönliches Problem, an dem du zu arbeiten hast" (wie deine Partnerin meint). Es ist hauptsächlich eine dem Zeitgeist angepasste verzerrte Selbstwahrnehmung, die durchaus mit den Meinungsströmungen der herrschenden Mainstream-Ideologien zu tun hat.
 
"Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird. ...  Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."
("I find myself increasingly shocked at the unthinking and automatic rubbishing of men which is now so part of our culture that it is hardly even noticed,")
                    (Doris Lessing, feministische Autorin, Literaturnobelpreis, in "The Guardian")
Es ist an der Zeit, aus dieser "kaum noch wahrgenommenen" Mainstream-Trance aufzuwachen.


Männer als die Wurzel des Übels
Seit den 68ern wurde mit zunehmendem Eifer an dem Mythos gehäkelt, die Männer seien "die Wurzel des Übels". Endlich durften Eva und die Schlange ihre Rolle als Sündenbock abgeben und nun die Männer als die wahren Schuldigen hinstellen.

Und über Jahrzehnte hinweg gab es in der Öffentlichkeit kaum eine männliche Persönlichkeit, die nicht eingestimmt hätte in diesen Chor. Ob Politiker, Journalisten, Schlagersänger oder Männerforscher, sie alle passten sich ohne jeden Widerstand dem Zeitgeist an und versuchten, "die Guten" zu sein und als die noch besseren Feministinnen dazustehen. Sie redeten die Mann noch schlechter als die Frauen und forderten einen "neuen Mann", der sich bedingungslos den weiblichen Ansprüchen unterwarf
(zitiert aus Arne Hoffmann, Männerbeben)
und im Bewußtsein seiner Schuld an der Jahrtausende währenden Unterdrückung der Frau das Maul hielt.

"Wir haben die Männer ziemlich gut dressiert", befindet Candace Bushnell, Autorin von "Sex an the City". Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig uns Männern diese "kulturelle Trance" bewußt ist. Hier ein paar Stichpunkte zum Bewusst­machen und Aufwachen:
"Der Mann ist das Problem" (Udo Jürgens)
"Was ist ein Mann in Salzsäure? - Ein gelöstes Problem!" (Alice Schwarzer)
"Ein toter Vater ist Rücksicht in höchster Vollendung." (Maureen Green, zitiert von "Emma"-Autorin Leona Siebenschön)
"Im Vergleich mit Männern sind Frauen - egal welcher politischen Überzeugung - immer noch die besseren Menschen." ( Plutonia Plarre, TAZ)
"Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche Gesellschaft überwinden." (Erhard Eppler, Grundsatzprogramm der SPD)
"Gewalt hat ein Geschlecht: das männliche." (Alice Schwarzer)
"Männer haben keine Zukunft" (Buchtitel, Anthony Clare)
"Auslaufmodell Mann" (Buchtitel, Lionel Tiger)
"Der Mann. Ein Irrtum der Natur" (Buchtitel, Steve Jones)
"Sind Männer das nutzlose Geschlecht?" (Buchtitel, Ernst Hribering)
"MännerVersagen" (Buchtitel, Dieter Otten)
"Was tun mit nutzlosen Männern?" (Buchtitel, Scott Wilson u.a.)
"Mimosen in Hosen" (Buchtitel, Sabina Riedl u.a.)
Leseprobe: "Kein Wunder, dass sich die Natur für die Weibchen mehr ins Zeug gelegt hat. Sie mussten zäher, widerstandsfähiger, einfühlsamer und sensibler sein als die Erzeuger ihrer Kinder. Männer waren, ebenso wie ihre Samenzellen, als billige, rasch austauschbare Massenware konzipiert, als Kanonenfutter oder menschliche Schilde bei gewalttätigen Auseinandersetzungen."
Es sind glücklicherweise immer weniger Männer, die sich im Nebel der kulturellen Trance diesen Stiefel anziehen.

Politische Arbeit - Bewußtseinsarbeit
 
In unserer Männerarbeit geht es nicht um eine unmittelbar politische Arbeit, sondern um Bewußtwerdung - auch die Bewußtwerdung dieser gesellschaftlichen, kollektiven Ebene des "Mainstream". Dieser Weg ist - um ein Modell von C. G. Jung zu benutzen - eine Arbeit am kollektiven Unbewußten. Das heißt: Männer bahnen einen Pfad in der Landschaft des Bewußtseins, der dann auch gangbar wird für andere Männer.

Es ist kein Zeichen von Gesundheit,
an eine von Grund auf kranke
Gesellschaft gut angepasst zu sein.

(Krishnamurti)
Bewußtsein heißt, zu sehen und wahrzunehmen, was wirklich geschieht und das Eigene aus dem Bann der kollektiven Trance zu befreien.


 
 


Leitung + Organisation
Andreas Eggebrecht

 
 

Ich bin Jahrgang 1950, lebe in einem Seitental bei Simonswald, viel Stille, viel Natur. "Von Haus aus" bin ich Heilpraktiker, ausgebildet in Initiatischer Therapie, Jungscher Psychologie und Personaler Leibtherapie und arbeite heute in verschiedenen Seminarorganisationen u. a. als Webmaster, Webdesigner und Softwareentwickler.

Wie wir alle bin ich auf meinem Weg der Mensch- und Mannwerdung durch die verschiedenen Männer­themen gegangen, durch Erfolge und Pleiten, Erleuchtungen und Verdunkelungen, Depressionen und Glücksmomente, Zorn und Liebe.


Leben
1968 war ich 18 Jahre alt und würde eigentlich zu den "Alt­achtund­sechzigern" zählen, wäre ich nicht in den letzten Jahren zur Besinnung gekommen und hätte meine eigentlich unreflektieren Sichtweisen neu justiert, was sich anfühlte wie "es fällt mir wie Schuppen von den Augen".

Aber bleiben wir bei den 68ern. In diesen Jahren der Umwälzungen faszinierte mich recht schnell das Phänomen "Bewußtsein" und seine verschiedenen Veränderungen und Erscheinungsformen und ich wollte wissen, wie das Ding funktioniert.

Dieses Wissen-Wollen treibt mich an.

Die Schriften von Freud hatte ich schon mit 16 verschlungen, hatte wilde öffentliche Wilhelm Reich-Lesungen abgehalten, da stieß ich auf C.G. Jung.

Ich hatte das Glück, gleich nach dem Abitur mein leidenschaftliches Interesse für die Jung'sche Psychologie in "Rütte"
("Existential-Psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte)
vertiefen zu dürfen, lernte bei Graf Dürckheim die Anfänge des Zen und der "Initiatischen Therapie" und bei Maria Hippius die Psychologie der Bewußt­seins­entwicklung. Später arbeitete ich in Rütte als therapeutischer Mitarbeiter (Leibtherapie), unter persönlicher Supervision von Dürckheim.

In den Jahren darauf gründete ich zusammen mit Freunden in Freiburg einen Verein ("Forum International"), der Kapazitäten der New-Age-Psychologie nach Deutschland lud, zu Workshops, Vorträgen und Kongressen. Es war ja das kürzeste New Age aller Zeiten.

Ich gründete eine Werbeagentur, arbeitete als Taxifahrer und Therapeut und wo immer es möglich war, folgte ich meiner Neugier und ließ ich mich auf neue Methoden und Erfahrungen ein. Ohne fanatischer Anhänger einer bestimmten Richtung zu werden, nahm ich an den verschiedensten Gruppen und Seminaren teil: Zen Sesshins, Enlightenment Intensivs, Bioenergetik-Gruppen, Gestalt­therapie, schama­nische Reisen, natürlich tantrische Experimente, Quadrinity Prozess, NLP, Landmark Education, Avatar Master, Bernstein Camp, SAT I-IV, Initiation im New Warrior Training Adventure, Universal Experience (A. Lowen), Freiraum-Party in der Toscana :-) ...


Mannwerdung
Mein eigenes Mannsein habe ich über viele Jahre fast nur mit Frauen gelebt. Erst vor etwa 12 Jahren lernte ich im Rahmen der "Events" und im "Mens Room" von Purna Steinitz dieses Energiefeld des "unter Männern Seins" kennen. Hier liegt auch eine Wurzel meiner Männerarbeit, eine andere im 4-tägigen Männerfeuer in der Wutachschlucht, wo ich für ein Jahr Träger des Elder-Stick sein durfte.

Heute
Es liegt auch am Älterwerden, dass mir zunehmend bewußt wird, was wir verloren haben seit den 68ern. Damals wie heute ging es darum, neue Freiheiten und Lebendigkeiten zu gewinnen gegen eine spießige verhärtete Bourgoisie. Heute bilden die 68er von damals selber die spießige verhärtete Bourgoisie, die mit ihren absurden Forderungen ("Für mehr Toleranz - nieder mit den Rechten") und Hass-Parolen ("Deutschland verrecke") derzeit eine unerträgliche Meinungsdiktatur aufbauen, die wie ein Mainstreamtsunami daherkommt und alle, die nicht mitmachen, mit den perfidesten Tricks diffamieren, denunzieren und an den Pranger stellen. Das hatten wir schon mal, vor 80 Jahren, oder frischer, in der DDR.

Ich befürchte, dass die menschenfeindlichen Ideologien, die wir damals bekämpft haben, weil sie für uns die Feinde von Geist, Seele und Menschsein waren — Kapitalismus, Imperialismus, Militarismus — dass diese heute wieder da sind als rot-grüne Linksideologien, als eine Art von neuem Faschismus, und alles, was noch an Geist, Seele und Tiefe übrig ist, vernichten, religiöse Überzeugungen lächerlich machen, alle Unterschiede und Polaritäten des Seins zu einem grenzenlosen Einheitsbrei wegkonstruieren, ursprünglich gegebenene Solidaritäten diffamieren und wollen, dass wir hassen, woher wir kommen.

Was kann ein Mann tun? Wagen, es wahrzunehmen, es zu fühlen. Es fällt mir immer wieder wie Schuppen von den Augen und was ich wahrnehme, tut weh. Ja, es macht mir Angst. Und es entzündet in mir einen Heiligen Zorn.

Die Lebensqualität, das Lebensgefühl, nach dem ich mich sehne, hat sich verändert, vertieft, verfeinert und ich muss mir eingestehen, dass ich Sehnsucht habe nach einer geistigen Heimat und Verwurzelung für mich, für uns. Ich muss mir eingestehen, dass ich im Herzen konservativ bin: Ein Bewahrer.

 
 
 
 
 
 


Kontakt und Impressum

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Inspirierendes zum Lesen
 
Mann sein heute

Byron Brown
Befreiung vom inneren Richter

D
ieses Buch ist ein ausgeklügeltes Werkzeug um herauszufinden, wie wir uns jeden Tag selbst in die Pfanne hauen. Im Mittelpunkt von "empowerman" steht ja die Selbstermächtigung und das Wiedererlangen der eigenen Würde - und hier ist dieses Buch die perfekte Orientierung.

"Alles, worum es hier geht, ist auf einen einzigen Punkt gerichtet — auf den Moment, in dem ein Teil in uns aufsteht und sagt: "Es reicht!" ... Haben Sie endlich die Geduld verloren? Die Zeit ist reif, aus der Schleife auszubrechen. Und dieses Gefühl nimmt, wenn es erscheint, eine klar erkennbare Form an: Sie haben das Gefühl, handeln zu müssen, um nicht zu explodieren.

Weil die essenzielle Stärke das Vertraute, das Gemütliche und das Bequeme auflöst, werden Sie sich dieser wahren Stärke erst dann öffnen, wenn Sie das Gefühl haben, keine Wahl mehr zu haben."


Dieses Buch ist ein Werkzeug und Wegbegleiter und es macht Sinn, es entspannt von vorne nach hinten zu lesen :-)


Arne Hoffmann
Männerbeben - Das starke Geschlecht kehrt zurück

I
n den ersten Treffen unserer Männergruppen haben wir tatsächlich einige Abende auf die Frage verwendet, ob wir uns nicht eigentlich schämen müssten, Mann zu sein. Mit dieser links-schrägen Ausgeburt unseres Zeitgeistes räumt Arne Hoffmann in "Männerbeben" gründlich auf.

Arne Hoffmann behandelt in seinen Büchern nicht nur die gesamte Bandbreite der Sexualität sondern auch gesellschaftskritische Themen wie "Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann" oder in dem hier empfohlenen Buch "Männerbeben", das einen guten und fundierten Überblick über den derzeitigen Stand von Feminismus, Genderismus, Sexismus und dem Stand des Mannes in diesen Kontexten bietet.

Auch dieses Buch ist geeignet, Illusionen aufzulösen und die eigene Realität des Mannseins im großen kulturellen und gesellschaftlichen Zusammen­hang zu verstehen. Es macht Mut, Alternativen zu wagen, "statt sich ewig im immer gleichen Gejammer von der Unter­drückung des einen Geschlechtes durch das andere zu ergehen".

David Deida
Der Weg des wahren Mannes

D
avid Deida zeigt auf eine provozierende, herausfordernde Art eine Utopie von Mannsein, die durchaus eine Weckruf auf dem Weg des Mannes sein kann. Auch wenn Deida den Mann sehr idealisiert, taugt doch sein Buch als Wegweiser und Inspiration.

Deida beschreibt hier den "wahren Mann" als einen, der auf un­verfrorene Weise maskulin–zielstrebig das Leben lebt, das er gewählt hat, selbst­sicher und unverfälscht mit tiefer Integrität und Humor. Dieser Mann ist sensibel, spontan und auf lebendige Weise spirituell und widmet sich nicht nur aus vollem Herzen der Entdeckung und dem Ausdruck seiner eigenen tiefsten Wahrheit, sondern kultiviert auch gegenüber der Frau eine Haltung, die ihr und ihm selbst in tiefem Sinne gerecht wird.

Wenn Du Dein Leben wirklich in die Hand nehmen willst, musst du dir zuerst selbst ins Gesicht sehen, deinen Schatten integrieren und dir unangenehme Wahrheiten eingestehen. "Der Weg des wahren Mannes" beleuch­tet viele Themen, an denen wir uns oft vorbeimogeln. Das macht wach.

  David Deida im Video: Spirit, Sex, Love
Mann und Frau
Esther Vilar
Der dressierte Mann

W
as man als Mann sich nicht einmal denken wagen zu trauen durfte, hier steht es geschrieben, sehr hart, provokativ und klar - und sie als Frau hatte den Mut, es zu denken und zu sagen.

Obwohl (oder weil?) Frau wurde sie von ihren GeschlechtsgenossInnen extrem angefeindet, besonders von solchen Feministinnen, deren Emanzipation sich in der Rache am Mann erschöpfte, der für alles Böse in der Welt herhalten musste, damit die Frauen im Rahmen ihrer Emanzipation sich nicht um den eigenen Schatten kümmern mussten und unbenommen "die Guten" sein durften. Esther Vilars Verdienst war es, den von den frühen Feministinnen verdrängten weiblichen Schatten ans Licht zu bringen.

Für jeden Mann, der die Frauen liebt und idealisiert, ist es über­lebens­wichtig, dass ihm die romantischen Illusionen wie Schuppen von den Augen fallen und er auch den Schatten der Frau klar und deutlich sieht. Anders ist ihre "Menschwerdung", seine Mannwerdung und eine menschenwürdige Partnerschaft nicht möglich. Hier sind Vilars Schriften der Hammer unter den Wachmachern!

"Deswegen leg ich euch diese Schriften, die in den 70ern ihren Anfang nahmen, besonders ans Herz: Esther Vilars mutige Sichtweise ist eine Basis für jede echte Emanzipation - von Mann und Frau."

David Schnarch
Die Psychologie sexueller Leidenschaft
Wachstumspotenziale in Beziehungen
D
ies ist ein herausforderndes Buch für Männer und Frauen, die in einer Beziehung leben und aufhören wollen, sich dabei selbst zu verlieren.

David Schnarch zeigt einfühlsam konfrontierend, wie eine Partnerschaft vor allem in ihren Konflikten zu Persönlichkeits­entwicklung und Vertiefung der Intimität führt - und wie sie für den, der die Herausforderung annimmt, eine Einladung sein kann, das Eigene zu erkennen, zu leben und zu stabilisieren und eine Autonomie zu gewinnen, die attraktiv ist für den anderen und Öl ist für das Feuer der Leidenschaft.

"Eines der besten Bücher, die ich zum Thema 'Beziehung' kenne. Nach all dem Tanz um 'Tantra' und 'Freie Liebe' zeigt dieser Mann, wie eine Liebes-Beziehung zu einem Weg werden könnte, einem Weg zu Erwachen und Reifung"

Die politische Ebene
Christine Bauer-Jelinek
Der falsche Feind - Schuld sind nicht die Männer

E
ine fundierte, unspektakuläre und dennoch aufregende Beschreibung des heutigen "Staats-Feminismus", der völlig aus dem Ruder läuft und in Auswüchsen wie "Genderforschung" zu seiner eigenen Karrikatur entartet. Der eine künstliche Rachefront aufbaut zwischen Männern und Frauen, mit Scheinargumenten und Wort­ver­drehungen, wie ein Mann sie sonst nur aus übelsten Ehestreits kennt und der als rachsüchtiger "Allmachts-Feminismus" jede Chance eines Friedens zwischen den Geschlechtern mutwillig verspielt.

Hier kommt eine kluge, engagierte, sehr gut informierte Frau (Psycho­therapeutin und Wirtschaftscoach) und rückt die Fakten zurecht. Ich möchte dieses Buch allen empfehlen, die sich mit den Themen Feminismus, Mas­kulismus und Männerrechtsbewegung befassen und sich dabei mal in ruhigem, unaufgeregtem Fahrwasser bewegen möchten.

"Und vor allem möchte ich dieses Buch jedem Mann ans Herz legen, der sich bislang noch nicht mit der politischen und gesellschaftlichen Dimension seiner Befindlichkeit befasst hat und vielleicht noch meint, sein leises Unbehagen angesichts mancher Frauen und ihres Eman­zipations­ver­ständnisses beruhe lediglich auf seinem eigenen 'gestörten Männ­lichkeits­verständnis' (wie ihm vielleicht diese oder jene Frau einzureden versucht)."

Manfred Kleine-Hartlage
Warum ich kein Linker mehr bin

W
er ernst machen will mit seinem Ausstieg aus dem politisch korrekten Mainstream, findet in diesem kleinen, 90 Seiten starken Büchlein eine Inspiration, die ihm die Schuppen von den Augen fallen lässt und ein stetiges Kopfschütteln verursacht: "Ja aber klar, warum bin ich nicht schon viel früher darauf gekommen".

"Der Preis für diese neuen Erkenntnisse ist allerdings, dass man in der Gesellschaft, die einen umgibt, nur noch ein Irrenhaus sehen kann, geleitet von Verrückten, deren Geisteskrankheit darin besteht, sich für Psychiater zu halten."  
 

Gerald Hüther
Männer
Das schwache Geschlecht und sein Gehirn
P
rof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther räumt hier nicht nur hoch­wissen­schaftlich mit dem ideologischen Märchen auf, Mann und Frau seien gleich. Auch geht es - neben der Natur des Männlichen, die uns Gerald Hüther mit Esprit vor Augen führt - in diesem Buch nicht in erster Linie um die Schwächen der Männer, sondern vielmehr um Transformation, Mannwerdung und die Entwicklung der angelegten Potenziale.

"Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Schlussfolgerung, im Verlauf dieses Transformationsprozesses von einem Schwächling zu einem Liebenden zu werden, für viele Vertreter des männlichen Geschlechts eine Zumutung ist, ganz besonders für all jene, die bisher so emsig versucht haben, ihre eigenen Probleme und die Probleme der Welt mit Hilfe nackter Vernunft und viel Aktionismus zu lösen. Ihnen kann ich nur entgegenhalten: Es geht nicht ohne Gefühle."                       Gerald Hüther  
 
Bücher über "Das Größere"
Eckhart Tolle
Jetzt!
Die Kraft der Gegenwart

Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen
E
s gibt nur diesen Moment. Und darin liegt unsere Kraft. Denn das Jetzt ist der Eingang zu unserer tiefsten inneren Glückseligkeit, zu ewigem Sein, zu dem Frieden, den wir unser Leben lang ersehnen, verfolgen, jagen, ver­passen. Hier ist er.

Für die Seite der Mannwerdung, bei der es um Loslassen und In-Fluss-Kommen geht, ist dieses Buch wichtig, weil es ohne esoterisches Klimbim oder religiöse Wahrheiten eine tiefe radikale Spiritualität eröffnet, in der das Selbst, das Ego, das Leben und all seine Themen den angemessenen Platz bekommen.  
 


Yolande Duran-Serrano
Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag
plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

Erfahrung einer Erleuchtung
F
ür alle, deren transrationale Neugier sich bis hin zum Thema "Erleuchtung" zu erstrecken wagt: Das leichteste, heiterste und tiefste Buch, das ich je zu diesem Thema in der Hand hatte. Toller als Tolle! Sex kommt auch drin vor!

Nein, das Wesen der Wirklichkeit ist auch weiterhin nicht beschreibbar - aber von einer so lebensfreudigen und bodenständigen Frau so authentisch zu hören, wie sie Wirklichkeit erlebt, das ist atemberaubend.

"Yolande lesen und sterben."  
 
 
 
Gute Nacht Geschichten
Gregory David Roberts
Shantaram - Roman

D
ies ist die 2003 geschriebene Romanfassung des Lebens von Gregory David Roberts, 1980 aus dem australischen Hochsicher­heitsgefängnis Pentridge entflohen nach Bombay, um sich ein (neues) Leben aufzubauen.

Es ist die Geschichte eines Mannes, der eine kostenlose Klinik in einem Slum Bombays errichtet, aber auch die desjenigen, der mit Bollywood und vor allem der Mafia Geschäfte macht. Und es ist die Geschichte einiger wunderbarer Personen, die des Freundes Prabaker und seiner großen Liebe Karla, und vor allem die des Abdel Khader Khan, des mächtigen Bosses der Mafia in Bombay, der den Protagonisten in den Heiligen Krieg in Afghanistan verwickelt - ihn, den seine indischen Freunde "Shantaram" nennen, den "Mann von Gottes Frieden".

"Ich empfehle den Roman 'Shantaram' auf dieser Literaturliste, weil er wie kein anderer, den ich kenne, das Herz eines Mannes spürbar macht und zeigt, wie Liebe und Männerwelt zusammengeht. Das Spannendste und Berührendste, was ich seit Jahren gelesen habe."

 
 


David Deida Videos
David Deida
in Action
David Deida hat uns Männer immer wieder inspiriert, eine ganz neue Haltung gegenüber Frauen einzunehmen und auf eine erwachsene Weise verantwortlich zu sein für unser Mannsein.

Hier eine 12-teilige Serie mit Höhepunkten des Workshops „SPIRIT SEX LOVE", den DAVID DEIDA im Jahr 2000 in Australien gegeben hat. Die Original-Clips finden sich hier: www.youtube.com/user/weaverspath und sind auch auf Deida's offizieller Website verlinkt.
N
atürlich ist vieles Show, um sich selbst als "wahren Mann" darzustellen nach dem Motto: "Willst du der wahre Mann sein, dann werde wie ich". Aber Deida selbst sagt auch, er sehe sich eigentlich nur als eine Art Jazz-Musiker, der eben improvisiert und die Töne spielt die notwendig sind. Also bitte mit Augenzwinkern geniessen! Es ist eine Art Musik, die animiert, das Mann-Frau-Thema und sich selbst radikal neu zu sehen ...

 

  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Männer-Links
Männer-Seminare
ManKind Project
Initiation in den Krieger: Das "New Warrior Training Adventure" ist ein Transformations-Ritual zum reifen, verantwortungsvollen Mann.

"Ich habe dieses Training durchlaufen (Mai 2013, Lindelbrunn) und kann es vollen Herzens jedem Mann empfehlen, der bereit ist, sich auf ein un­be­kanntes Abenteuer einzulassen. Es ist das, wie es heißt: Ein Trainings-Aben­teuer für den neuen Krieger. Initiation gibt es seit Tausenden von Jahren, diese Initiation gibt es seit 40 Jahren und das Konzept ist genial für uns Männer heute.
Mein großer Dank gilt den Männern, die diesen Weg weltweit anbieten und mir, der diesen Weg gewagt hat."
               (Andreas Eggebrecht)
mkp-deutschland.de

"Du bist der Mann
deines Lebens"
Frank Fies, der Autor dieses Titels, bietet nicht nur Tantra, sondern auch eine sehr kraftvolle Männerarbeit in Berlin an, z.B. "Im Kreis der Männer" mit mehreren Wochenenden über ein Jahr ...
tantra-in-berlin.de

Herzenskrieger
Männertrainings mit Bjørn Leimbach
"Die erfolgreichsten Männer sind Sexisten" (oder: "Willst du ein richtiger Mann sein, dann werde wie ich.")
maennlichkeit-leben.de
Männergruppen
Männer-Referat Freiburg
Das Männerreferat der Erzdiözese Freiburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Männerarbeit (auch nicht-kirchliche) in der gesamten Diözese mit Rat und Tat zu unterstützen.
maennerreferat-freiburg.de

Männer-Gruppe Walldorf/Mannheim
7-10 Männer
Mittwoch abends im Carolushaus, Hauptstr. 22, 69190 Walldorf
Kontaktperson: Manfred Uhl: mailto:m.uhl@walero.de
Männer-Wellness
Catlike
Die neue Methode "Catlike" meines Freundes Philipp Alsleben bietet Menschen Coaching und Training, um ihre mentale, emotionale und körperliche Flexibilität zu stärken.
www.catlike.de
Männer-Infos
Gleichstellung
"Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" (Berliner Grundsatzprogramm der SPD). Höhepunkte einer pervertierten femi­nistischen Staatsideologie - und eine Webseite, die sich intelligent dagegen wehrt.
agensev.de

MANNdat e.V.
Hamburg
"Wir wollen die Bürgerrechte von Jungen und Männern stärken, bestehende Benachteiligungen bekannt machen und dazu beitragen, sie zu überwinden.
www.manndat.de

MaennerTreffpunkt
Der LinkKatalog für Männer auf der Suche.
maennertreffpunkt.de

Männer Portal
Interessante Infos zu Männerarbeit, Wirtschaft + Spiritualität, Schamanismus, Kriegerschule u.a.
maennerportal.net
News und Blogs
Genderama
Genderama ist das Blog des linken Flügels der antisexistischen Männerbewegung (Maskulismus), betrieben von Arne Hoffmann
genderama.blogspot.de

Clements Verkehrsnachrichten
Blog des "systemischen" Sexualtherapeuten Ulrich Clement mit sehr interessanten Hinweisen auf sehr interessante Verkehrsnachrichten
carl-auer.de/blogs/sex

Cuncti
Geschlechterdebatte
Wechselnde geniale lesenswerte Beiträge zu den Themen Geschlecht - Genderismus - Mann-Frau
cuncti.net/geschlechterdebatte

man tau
Dito: Wechselnde geniale lesenswerte Beiträge zu den Themen Geschlecht - Genderismus - Mann-Frau
man-tau.blogspot.de

Mann-Frau-
Unterschied
Die Genderforschung behauptet, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau kulturell konstruiert sind. Der ZEIT-Autor ist sich da nicht so sicher.
ZEIT ONLINE: Genderforschung: Schlecht, schlechter, Geschlecht)

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ttp://www.initiation-erwachsenwerden.de/walkaway.html